Jetzt unverbindlich anfragen:

030 - 882 61 43

Eigenbedarfskündigung

Eine Kündigung vonseiten des Vermieters ist eine vertrackte Angelegenheit, denn der Mieter hat in Mietangelegenheiten das Recht oft auf seiner Seite – Mieterschutz wird in Deutschland großgeschrieben. Darum ist es oft gar nicht ohne weiteres möglich, einem Mieter zu kündigen.

Es gibt allerdings ein paar Sonderregelungen, die eine Kündigung des Mietverhältnisses ermöglichen, dazu gehört auch eine Eigenbedarfskündigung. Aber auch hierbei gibt es Finessen und Fallstricke zu meistern, damit Sie nicht auf lang andauernden Verfahren und viel Ärger und Kosten sitzenbleiben.

Ihr Fachanwalt für Miet-und Wohnungseigentumsrecht Uwe Heichel steht Ihnen in Berlin, Charlottenburg, Wilmersdorf und Schöneberg mit einer hohen Fachkompetenz und langjähriger Erfahrung zur Seite und hilft Ihnen, Ihr geltendes Recht schnell und ohne Kompromisse durchzusetzen.

Gekündigter Mietvertrag mit Stempel | Fachanwalt für Wohneigentumsrecht in Berlin-Wilmersdorf, Kanzlei Uwe Heichel

Eigenbedarfskündigungen heute

Unter den Kündigungen im Bereich Mietrecht spielt die Eigenbedarfskündigung eine besondere Rolle, denn sie kann wiederholt ausgesprochen werden und führt mit großer Sicherheit am Ende zu einem Erfolg – allerdings kann sich das über viele Monate hinwegziehen, denn hier gilt oft eine verlängerte Kündigungsfrist von neun bis zwölf Monaten.

Eigenbedarfskündigungen sind heute die Regel. Das liegt daran, dass dieses Verfahren vom Bundesverfassungsgericht vereinfacht wurde – wo es früher noch schwierig war, damit durchzukommen, ist es mittlerweile Gang und Gäbe, dem Mieter wegen Eigenbedarf zu kündigen und damit in der Regel auch ans Ziel zu gelangen.

Angeschlossen an eine Eigenbedarfskündigung ist zumeist noch ein Räumungsprozess, der auch nicht außer Acht gelassen werden sollte. Die Verfahrensdauer liegt im Schnitt bei etwa einem halben bis hin zu einem dreiviertel Jahr.

Aber natürlich ist es nicht immer ganz so einfach wie es scheint. Denn auch der Mieter hat Rechte und setzt diese wenn nötig vor Gericht auch ein. Damit muss die Beweisführung des Eigenbedarfs zuerst einmal wasserdicht sein – möchten Sie oder nahe Verwandte tatsächlich den Wohnraum selbst nutzen, oder wollen Sie nur den unliebsamen Mieter raushaben?

Das heißt, Sie müssen beweisen, dass Sie die Wohnung künftig selbst nutzen möchten, und das ist gar nicht einfach. Ein Anwalt prüft und plant in dem Fall eine kluge Beweisführung. Häufig wird dem Mieter bei den vorgelegten Beweisen selbst klar, dass seine Chancen gering sind und Ihnen wird ein langer Prozess erspart.

Was kann der Mieter tun?

Aber auch der Mieter kann seine Rechte nutzen, um schadlos aus der Sache herauszugehen. Gerade bei einem bereits lang andauernden und zufriedenstellenden Mietverhältnis hat der Mieter oft Gelegenheit, mit dem Vermieter zu verhandeln.

Zumal sich ein Auszug des Mieters bis zu zwei Jahre hinziehen kann, wenn die Kündigungsfrist sowie der Räumungsprozess entsprechend lang sind – in dem Fall besitzt der Mieter eine optimale Verhandlungsposition. Hier winken oft erhebliche Abstandszahlungen, wenn sich der Mieter vorzeitig für einen Mietaufhebungsvertrag bereit erklärt und freiwillig auszieht.

Mietaufhebungsverträge werden ganz individuell und lösungsorientiert zwischen den beiden Parteien vereinbart, die Räumungsfristen lassen sich hier flexibel gestalten. Darum sollte auch der Mieter sich sofort nach dem Ausspruch einer Eigenbedarfskündigung schlau machen und am besten einen Fachanwalt zurate ziehen.

Denn Verhandlungen sind im laufenden Prozess kaum noch möglich, das frühzeitige Handeln ist hier also von essentieller Bedeutung. Zu einem taktischen Handeln zusammen mit einem kompetenten Anwalt wird dringend geraten. Sprechen Sie mich also bei Fragen nach einem weiteren Vorgehen bei einer ausgesprochenen Eigenbedarfskündigung frühzeitig an!

Um dir auch in Zukunft das best­mögliche Nutzungs­erlebnis auf dieser Website bieten zu können, möchten wir Tracking-Dienste wie z. B. Google Analytics aktivieren, die Cookies nutzen, um dein Nutzer­verhalten anony­misiert zu speichern und zu analysieren. Dafür benötigen wir deine Zustimmung, die du jederzeit widerrufen kannst.
Mehr Informationen über die genutzten Dienste erhältst du in unserer Datenschutzerklärung.